Beton ist der wohl wichtigste Verbundwerkstoff, mit dem wir heute bauen. Ob im Tiefbau, im Hochbau, beim Brücken-, Tunnel- oder Staudammbau – Beton ist nicht wegzudenken. Der Heimwerker verwendet ihn ebenso wie der Bauhandwerker. Aber auch der Bauingenieur weiß um die zahlreichen Vorteile, die der Verbundbaustoff bietet. Da Beton ein wirklich umfassendes Thema ist, wollen wir in diesem Artikel Beton in mehrere Bereiche unterteilen, damit Ihr einerseits immer schnell die gerade gesuchten Infos zu Beton findet, aber auch, um eine umfassende Sammlung an allen Informationen zu Beton anzulegen.

Ohne Beton geht heute gar nichts mehr

Schon beim ordinären Hausbau zeigt sich, wie wichtig Beton ist. Nimmt man nur ein ganz gewöhnliches Haus, so wie es die meiste Zeit im 20. Jahrhundert gebaut wurde, besteht bereits das Fundament, die Bodenplatte, aus Beton. Im Lauf der Zeit hat sich Beton zu einem immer wichtigeren Baustoff entwickelt. Heute kommt Beton beim Hausbau in den folgenden Bereichen und Elementen vor:

– Bodenplatte bzw. Fundament
– Kellerwanne (weiße Kellerwanne)
– Betondecken (Spannbeton)
– Stützmauern aus Beton
– Mörtel (letztendlich auch eine Form von Beton) für den Mauerbau
– Kniestock (Drempel) der den Dachstuhl trägt und die Kraft ableitet
– Estrich in den Räumen
– Betonböden in Garage, Keller
– Beton in den Tür- und Fensterstürzen (Stahlbeton)

Die Veränderungen des Kellerfundaments hin zum Betonfundament

Im Prinzip gibt es keinen Bereich, der ohne Beton auskommt. Dabei ist die Baustoffentwicklung heute so weit, dass bereits das herkömmliche Kellerfundament, die schwarze Kellerwanne, eigentlich der Vergangenheit angehört. Nur, weil diese herkömmliche Bauweise auf den ersten Blick preiswerter ist, entscheiden sich viele Bauherren dafür. Dabei ist die schwarze Kellerwanne unterm Strich kostspieliger, weil die Instandhaltung und eventuelle Sanierungsarbeiten deutlich massiver zu Buche schlagen als die Wartungsarbeiten bei der weißen Kellerwanne.

Die Besonderheit der weißen Kellerwanne: sie dichtet das Haus im Erdreich wie eine Wanne ab. Natürlich ist selbst „wasserundurchlässiger“ Beton nicht hundertprozentig wasserundurchlässig. Aber aufgrund moderner Baustoffe und speziell entwickelter Verarbeitungstechniken kann mit einer weißen Wanne ein Haus selbst in sehr nassem Boden gebaut werden. Doch Beton wird, wie wir bereits gezeigt haben, auch in vielen anderen Bereichen genutzt.

Beton kommt in unterschiedlichen Zusammensetzungen zum Einsatz

Mal ist es – wie gerade eben – besonders feuchtigkeitsunempfindlicher Beton, dann Spannbeton, beim nächsten Mal Stahlbeton. Das heißt, es gibt beim Mischen und Verarbeiten schon enorme Unterschiede. Nicht nur die Zusammensetzung, sondern auch das Mischverfahren und die spätere Verarbeitung des Betons nehmen maßgeblich Einfluss auf die Qualität von Betonbauteilen. Darüber hinaus spielt auch die Wartung eine nicht sehr große, dafür aber wichtige Rolle. In den 1950ern und 60ern ging man davon aus, dass Beton keine Pflege und Wartung brauche. Kein Wunder, dass ältere Betonbauwerke und Komponenten heute so einen hohen Sanierungsbedarf aufweisen.

Wir unterteilen den Themenbereich Beton also zunächst in die folgenden Bereiche:

– Anwendungsgebiete für Beton
– die Zusammensetzung von Beton
– das Mischen von Beton
– das Verarbeiten von Beton
– die Wartung und Pflege von Beton
– die verschiedenen Betonmischer
– Sanierung von Betonbauteilen
– Berechnungen zu Beton

Alles über Beton von der Zusammensetzung über Betonberechnungen bis zur Betonweiterverarbeitung

In den jeweiligen Themenbereichen finden sich natürlich zahlreiche Überschneidungen. Dennoch versuchen wir, sämtliche Themen zu Beton so logisch und schlüssig aufzubauen, dass die Suche nach den jeweiligen Themen sehr einfach ist. Im Prinzip können wir davon ausgehen, dass dieser Themenbereich nie wirklich abgeschlossen wird. Zu enorm sind die Fortschritte, die die Bauindustrie vollzieht. Entweder schaut Ihr also regelmäßig vorbei oder Ihr abonniert unseren kostenlosen Newsletter, in dem wir auch über andere Bauthemen detailliert berichten.